Zeit & Termine · Feiertag
2. Weihnachtstag: In welchen Bundesländern ist er Feiertag?
2. Weihnachtstag ist in allen 16 Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. In diesem Jahr fällt er auf den 26. Dezember 2026, einen Samstag.
2. Weihnachtstag liegt jedes Jahr auf demselben Kalendertag und wandert dadurch durch die Wochentage — fällt er auf ein Wochenende, ist er ersatzlos verloren.
In diesem Jahr fällt der Tag auf 26. Dezember 2026 — einen Samstag. Er geht damit ersatzlos verloren, denn Ersatz-Feiertage gibt es in Deutschland nicht.
Maßgeblich ist der Arbeitsort, nicht der Wohnort — wer über eine Landesgrenze pendelt, richtet sich nach dem Land, in dem er arbeitet.
Wo 2. Weihnachtstag ein gesetzlicher Feiertag ist
Dunkel = landesweiter gesetzlicher Feiertag, grau = kein gesetzlicher Feiertag. Jedes Land führt zu seiner Feiertagsseite.
- landesweit gesetzlicher Feiertag
- kein gesetzlicher Feiertag
© GeoBasis-DE / BKG (2026) · dl-de/by-2-0
| Bundesland | Gilt |
|---|---|
| Baden-Württemberg | landesweit |
| Bayern | landesweit |
| Berlin | landesweit |
| Brandenburg | landesweit |
| Bremen | landesweit |
| Hamburg | landesweit |
| Hessen | landesweit |
| Mecklenburg-Vorpommern | landesweit |
| Niedersachsen | landesweit |
| Nordrhein-Westfalen | landesweit |
| Rheinland-Pfalz | landesweit |
| Saarland | landesweit |
| Sachsen | landesweit |
| Sachsen-Anhalt | landesweit |
| Schleswig-Holstein | landesweit |
| Thüringen | landesweit |
⚠ Als Referenz steht das Gesetz von Baden-Württemberg (§ 1 Abs. 1 Gesetz über die Sonntage und Feiertage Baden-Württemberg (FTG BW)); die Fundstelle je Land steht in der Tabelle „Rechtsgrundlage je Bundesland“ weiter unten. Teilgebietliche Feiertage gelten nur in Teilen des jeweiligen Landes.
Wann 2. Weihnachtstag fällt — 2025 bis 2030
2. Weihnachtstag liegt jedes Jahr auf demselben Kalendertag und wandert dadurch durch die Wochentage — fällt er auf ein Wochenende, ist er ersatzlos verloren.
| Jahr | Datum | Wochentag |
|---|---|---|
| 2025 | 26.12.2025 | Freitag |
| 2026 | 26.12.2026 | Samstag · Wochenende |
| 2027 | 26.12.2027 | Sonntag · Wochenende |
| 2028 | 26.12.2028 | Dienstag |
| 2029 | 26.12.2029 | Mittwoch |
| 2030 | 26.12.2030 | Donnerstag |
⚠ Die Termine künftiger Jahre sind nach heutiger Rechtslage gerechnet; eine amtliche Terminliste dafür gibt es nicht.
Rechtsgrundlage je Bundesland
Feiertage sind Landesrecht: Jedes Land regelt sie in einem eigenen Gesetz, und deshalb kann jedes Land sie einzeln ändern. Ausnahme ist allein der Tag der Deutschen Einheit.
| Bundesland | Gilt | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | landesweit | § 1 Abs. 1 Gesetz über die Sonntage und Feiertage Baden-Württemberg (FTG BW) |
| Bayern | landesweit | Art. 1 Feiertagsgesetz Bayern (BayFTG) |
| Berlin | landesweit | § 1 Abs. 1 Gesetz über die Sonn- und Feiertage Berlin (SFeiertG BE) |
| Brandenburg | landesweit | § 2 Gesetz über die Sonn- und Feiertage Brandenburg (FTG Bbg) |
| Bremen | landesweit | § 2 Gesetz über die Sonn-, Gedenk- und Feiertage (Bremen, SaBremR 113-c-1) |
| Hamburg | landesweit | § 1 Feiertagsgesetz Hamburg (Gesetz über Sonntage, Feier-, Gedenk- und Trauertage) |
| Hessen | landesweit | § 1 Abs. 1 Hessisches Feiertagsgesetz (HFeiertagsG) |
| Mecklenburg-Vorpommern | landesweit | § 2 Abs. 1 Feiertagsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (FTG M-V) |
| Niedersachsen | landesweit | § 2 Abs. 1 Niedersächsisches Gesetz über die Feiertage (NFeiertagsG) |
| Nordrhein-Westfalen | landesweit | § 2 Abs. 1 Feiertagsgesetz Nordrhein-Westfalen (SGV. NRW 113) |
| Rheinland-Pfalz | landesweit | § 2 Abs. 1 Landesgesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage Rheinland-Pfalz (LFtG) |
| Saarland | landesweit | § 2 Abs. 1 Gesetz über die Sonn- und Feiertage im Saarland (SFG) |
| Sachsen | landesweit | § 1 Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG) |
| Sachsen-Anhalt | landesweit | § 2 Abs. 1 Gesetz über die Sonn- und Feiertage Sachsen-Anhalt (FeiertG LSA) |
| Schleswig-Holstein | landesweit | § 2 Abs. 1 Gesetz über Sonn- und Feiertage Schleswig-Holstein (SFTG) |
| Thüringen | landesweit | § 2 Abs. 1 Thüringer Feier- und Gedenktagsgesetz (ThürFtG) |
2. Weihnachtstag einordnen
Der 26. Dezember ist der zweite Weihnachtsfeiertag; im katholischen Kalender ist es zugleich der Stephanstag.
Der zweite Weihnachtstag gilt landesweit in allen 16 Ländern. Deutschland gehört damit zu den Ländern mit zwei gesetzlichen Weihnachtsfeiertagen — in Frankreich etwa ist nur der 25. Dezember frei.
Termin, Geltungsbereich und Rechtsgrundlage stammen aus den Landesfeiertagsgesetzen; die Einordnung darüber ist unsere eigene Zusammenfassung und keine amtliche Auslegung. Nicht abgebildet sind stille Tage und Tanzverbote, Ladenöffnungs-Sonderregeln und tarifliche Freistellungen. Die Termine für 2030 sind nach heutiger Rechtslage gerechnet: Die beweglichen Feiertage stehen über das Osterdatum fest, die festen über das Landesfeiertagsgesetz in seiner geltenden Fassung. Eine amtliche Terminliste für dieses Jahr gibt es nicht — ändert ein Land sein Feiertagsgesetz, ändert sich die Tabelle mit. Das ist kein theoretischer Fall: Berlin hat den 8. Mai 2025 einmalig per Gesetz zum Feiertag erklärt.
Kurz beantwortet
In welchen Bundesländern ist 2. Weihnachtstag ein Feiertag?
2. Weihnachtstag ist in allen 16 Bundesländern landesweiter gesetzlicher Feiertag.
Wann ist 2. Weihnachtstag 2025?
2025: 26. Dezember 2025 (Freitag) · 2026: 26. Dezember 2026 (Samstag) · 2027: 26. Dezember 2027 (Sonntag) · 2028: 26. Dezember 2028 (Dienstag) · 2029: 26. Dezember 2029 (Mittwoch) · 2030: 26. Dezember 2030 (Donnerstag). 2. Weihnachtstag liegt jedes Jahr auf demselben Kalendertag und wandert dadurch durch die Wochentage — fällt er auf ein Wochenende, ist er ersatzlos verloren.
Wann ist 2. Weihnachtstag 2031?
26. Dezember 2031, ein Freitag. Eine eigene Seite gibt es für dieses Jahr noch nicht — der Termin lässt sich aber schon jetzt berechnen, weil er auf einem festen Kalendertag liegt. Ob das Feiertagsgesetz bis dahin unverändert bleibt, ist damit nicht gesagt.
Bekomme ich frei, wenn ich in einem anderen Bundesland arbeite als ich wohne?
Maßgeblich ist der Arbeitsort, nicht der Wohnort. Wer in einem Land wohnt, in dem der Tag gilt, aber in einem Land arbeitet, in dem er nicht gilt, muss arbeiten — und umgekehrt. Bei teilgebietlichen Feiertagen zählt entsprechend die Gemeinde des Arbeitsorts.