Wetter & Klima · Erwärmung · Klimaperioden-Vergleich

Erwärmung in Deutschland: wie viel wärmer es seit den 1960ern geworden ist

Zwischen der Klimaperiode 1961–1990 und den letzten 30 Jahren (1995–2024) sind die deutschen Stationsreihen um +1,23 K wärmer geworden: von 8,9 °C auf 10,1 °C im Jahresmittel. Der Anstieg ist überall messbar — in allen 74 vergleichbaren Städten liegt das heutige Klimamittel über dem von damals, am stärksten in Hof (+1,56 K), am schwächsten in Minden (+0,79 K).

+1,23 Kwärmer als
1961–1990
Abstand zwischen zwei Klimaperioden von je 30 Jahren an denselben Stationen: 8,90 °C im Mittel von 1961–1990, 10,13 °C in 1995–2024. Ein Unterschied trägt Kelvin — in der Größe ist ein Kelvin genau ein Grad.
74 Städte mit beiden KlimaperiodenReferenzperiode 1961–1990DWD-Stationsmessung
Das Jahr 2024
+2,6 K

So weit lag 2024 über dem Mittel von 1961–1990 — der höchste Wert der gesamten Reihe. Ein einzelnes Jahr ist noch kein Klima; die 30-Jahres-Zahl links ist der belastbare Teil.

Alle Jahre in der Rangliste →
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Alle 74 Städte als Liste

⚠ Gezeigt wird die Veränderung, nicht das Temperaturniveau — die Stadt mit der stärksten Erwärmung ist nicht die wärmste. Erfasst sind die 74 Städte, deren Station in beiden Perioden mindestens 28 der 30 Jahre gemessen hat.

Grafik · Ländervergleich

Erwärmt hat es sich überall — nur verschieden schnell

Abstand der Klimaperioden 1961–1990 und 1995–2024, je Bundesland gemittelt über die Städte mit durchgehender Messreihe. Dunkel heißt: stärkerer Zuwachs — nicht wärmer. Die Zahl der Städte hinter jedem Landeswert steht in der Tabelle; Saarland bleibt ohne Füllung, weil dort keine Station beide Perioden abdeckt.

  • bis 1,20 K
  • über 1,20 bis 1,24 K
  • über 1,24 bis 1,26 K
  • über 1,26 bis 1,31 K
  • über 1,31 K
  • keine Daten

⚠ Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG (2026), dl-de/by-2-0 (VG2500). Ein Landeswert mittelt die erfassten Städte, keine Vollerhebung — Länder mit einer einzigen Station tragen entsprechend weniger.

Zahlen · 1961–1990 gegen 1995–2024

Zwei Klimaperioden, Land für Land

Links das Mittel der WMO-Referenzperiode, in der Mitte das der letzten 30 abgeschlossenen Jahre, rechts der Abstand. Beide Spalten stammen aus denselben Stationen — nur so ist die Differenz eine Erwärmung und kein Standortwechsel.

Mittlere Jahrestemperatur je Bundesland in beiden Klimaperioden, aus den erfassten Städten
BundeslandØ 1961–1990Ø 1995–2024ErwärmungStädte
Sachsen-Anhalt8,75 °C10,30 °C+1,55 K1
Mecklenburg-Vorpommern8,40 °C9,80 °C+1,40 K2
Brandenburg8,81 °C10,12 °C+1,31 K2
Hessen9,47 °C10,78 °C+1,31 K3
Thüringen8,37 °C9,66 °C+1,29 K3
Bayern8,06 °C9,34 °C+1,28 K15
Baden-Württemberg9,22 °C10,47 °C+1,25 K9
Rheinland-Pfalz9,68 °C10,93 °C+1,25 K2
Sachsen7,91 °C9,15 °C+1,24 K1
Niedersachsen8,86 °C10,09 °C+1,23 K7
Hamburg8,66 °C9,88 °C+1,22 K1
Schleswig-Holstein8,34 °C9,55 °C+1,21 K2
Berlin9,40 °C10,58 °C+1,18 K1
Bremen9,00 °C10,18 °C+1,18 K2
Nordrhein-Westfalen9,38 °C10,52 °C+1,14 K23
Saarland— keine Daten

⚠ Stationswerte in und an Städten — das amtliche Gebietsmittel des DWD über die gesamte Landesfläche liegt niedriger. Vergleichbar ist die Spalte „Erwärmung“.

Alle 74 Städte · stärkste Erwärmung oben

Wo die Messreihen am stärksten gestiegen sind

Von +1,56 K in Hof bis +0,79 K in Minden. Keine einzige Station ist kälter geworden — das ist der eigentliche Befund dieser Tabelle, nicht ihre Reihenfolge.

Erwärmung je Stadt zwischen 1961–1990 und 1995–2024, stärkste zuerst
StadtBundeslandØ 1961–1990Ø 1995–2024Erwärmung
HofBayern6,36 °C7,92 °C+1,56 K
Rüsselsheim am MainHessen9,67 °C11,23 °C+1,56 K
MagdeburgSachsen-Anhalt8,75 °C10,30 °C+1,55 K
IngolstadtBayern7,83 °C9,35 °C+1,52 K
KemptenBayern6,87 °C8,39 °C+1,52 K
RostockMecklenburg-Vorpommern8,43 °C9,92 °C+1,49 K
HanauHessen9,65 °C11,12 °C+1,47 K
LudwigsburgBaden-Württemberg9,47 °C10,94 °C+1,47 K
StuttgartBaden-Württemberg9,47 °C10,94 °C+1,47 K
ErlangenBayern8,61 °C10,03 °C+1,42 K
RegensburgBayern8,16 °C9,58 °C+1,42 K
Weiden in der OberpfalzBayern7,45 °C8,87 °C+1,42 K
AalenBaden-Württemberg7,73 °C9,14 °C+1,41 K
AmbergBayern7,81 °C9,21 °C+1,40 K
GeraThüringen7,92 °C9,32 °C+1,40 K
CelleNiedersachsen8,86 °C10,22 °C+1,36 K
GarbsenNiedersachsen8,86 °C10,22 °C+1,36 K
HannoverNiedersachsen8,86 °C10,22 °C+1,36 K
PotsdamBrandenburg8,70 °C10,02 °C+1,32 K
SchwerinMecklenburg-Vorpommern8,36 °C9,68 °C+1,32 K
TrierRheinland-Pfalz9,11 °C10,43 °C+1,32 K
Villingen-SchwenningenBaden-Württemberg6,70 °C8,01 °C+1,31 K
Esslingen am NeckarBaden-Württemberg8,81 °C10,11 °C+1,30 K
BraunschweigNiedersachsen8,85 °C10,14 °C+1,29 K
BremerhavenBremen9,01 °C10,30 °C+1,29 K
CottbusBrandenburg8,92 °C10,21 °C+1,29 K
ErfurtThüringen7,90 °C9,19 °C+1,29 K
SalzgitterNiedersachsen8,85 °C10,14 °C+1,29 K
WürzburgBayern9,07 °C10,35 °C+1,28 K
SiegenNordrhein-Westfalen6,82 °C8,09 °C+1,27 K
BergheimNordrhein-Westfalen9,64 °C10,90 °C+1,26 K
EuskirchenNordrhein-Westfalen9,64 °C10,90 °C+1,26 K
HürthNordrhein-Westfalen9,64 °C10,90 °C+1,26 K
KerpenNordrhein-Westfalen9,64 °C10,90 °C+1,26 K
ChemnitzSachsen7,91 °C9,15 °C+1,24 K
BambergBayern8,47 °C9,69 °C+1,22 K
HamburgHamburg8,66 °C9,88 °C+1,22 K
NorderstedtSchleswig-Holstein8,66 °C9,88 °C+1,22 K
FlensburgSchleswig-Holstein8,01 °C9,22 °C+1,21 K
BayreuthBayern7,85 °C9,04 °C+1,19 K
HeidelbergBaden-Württemberg10,25 °C11,44 °C+1,19 K
JenaThüringen9,29 °C10,48 °C+1,19 K
Ludwigshafen am RheinRheinland-Pfalz10,25 °C11,44 °C+1,19 K
MannheimBaden-Württemberg10,25 °C11,44 °C+1,19 K
BerlinBerlin9,40 °C10,58 °C+1,18 K
RemscheidNordrhein-Westfalen9,35 °C10,53 °C+1,18 K
SolingenNordrhein-Westfalen9,35 °C10,53 °C+1,18 K
WuppertalNordrhein-Westfalen9,35 °C10,53 °C+1,18 K
Bergisch GladbachNordrhein-Westfalen9,74 °C10,90 °C+1,16 K
KölnNordrhein-Westfalen9,74 °C10,90 °C+1,16 K
LeverkusenNordrhein-Westfalen9,74 °C10,90 °C+1,16 K
TroisdorfNordrhein-Westfalen9,74 °C10,90 °C+1,16 K
BottropNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
DetmoldNordrhein-Westfalen8,94 °C10,08 °C+1,14 K
EssenNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
GelsenkirchenNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
GladbeckNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
Mülheim an der RuhrNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
OberhausenNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
PaderbornNordrhein-Westfalen8,94 °C10,08 °C+1,14 K
VelbertNordrhein-Westfalen9,57 °C10,71 °C+1,14 K
FürthBayern8,75 °C9,86 °C+1,11 K
MünchenBayern9,14 °C10,25 °C+1,11 K
NürnbergBayern8,75 °C9,86 °C+1,11 K
BremenBremen8,98 °C10,05 °C+1,07 K
DelmenhorstNiedersachsen8,98 °C10,05 °C+1,07 K
Baden-BadenBaden-Württemberg9,58 °C10,57 °C+0,99 K
MemmingenBayern7,63 °C8,59 °C+0,96 K
Freiburg im BreisgauBaden-Württemberg10,69 °C11,62 °C+0,93 K
GießenHessen9,09 °C9,98 °C+0,89 K
GöttingenNiedersachsen8,74 °C9,62 °C+0,88 K
AugsburgBayern8,21 °C9,06 °C+0,85 K
HerfordNordrhein-Westfalen9,23 °C10,02 °C+0,79 K
MindenNordrhein-Westfalen9,23 °C10,02 °C+0,79 K

⚠ Eine Stadt kann zusätzlich zum Klimasignal den Wärmeinsel-Effekt messen, wenn sie um ihre Station herum gewachsen ist. Auch Wechsel von Messgerät oder Standort verschieben eine einzelne Reihe. Der Abstand zwischen zwei Städten trägt deshalb weniger als das Muster über alle.

Einordnung · was ein Kelvin bedeutet

Was früher der wärmste Ort war, ist heute in 22 weiteren Städten normal

Freiburg im Breisgau war in der Klimaperiode 1961–1990 die wärmste Stadt im Vergleich — 10,69 °C im Jahresmittel. Heute liegen 23 der 74 Vergleichsstädte über diesem Wert, Freiburg im Breisgau selbst eingeschlossen. Anders gesagt: Was damals der wärmste Ort Deutschlands war, ist heute in 22 weiteren Städten normal.

Städte, deren heutiges Klimamittel über dem von Freiburg im Breisgau in 1961–1990 liegt
StadtBundeslandØ 1995–2024Abstand zu Freiburg im Breisgau 1961–1990
Freiburg im BreisgauBaden-Württemberg11,62 °C+0,93 K
HeidelbergBaden-Württemberg11,44 °C+0,75 K
Ludwigshafen am RheinRheinland-Pfalz11,44 °C+0,75 K
MannheimBaden-Württemberg11,44 °C+0,75 K
Rüsselsheim am MainHessen11,23 °C+0,54 K
HanauHessen11,12 °C+0,43 K
LudwigsburgBaden-Württemberg10,94 °C+0,25 K
StuttgartBaden-Württemberg10,94 °C+0,25 K
BergheimNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
EuskirchenNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
HürthNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
KerpenNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
Bergisch GladbachNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
KölnNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
LeverkusenNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
TroisdorfNordrhein-Westfalen10,90 °C+0,21 K
BottropNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
EssenNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
GelsenkirchenNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
GladbeckNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
Mülheim an der RuhrNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
OberhausenNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K
VelbertNordrhein-Westfalen10,71 °C+0,02 K

⚠ Die Schwelle ist ein Anschauungsmittel, kein Grenzwert: Sie zeigt, wie weit sich das Feld verschoben hat, und sagt nichts darüber, ob ein Wert gut oder schlecht ist. Beide Werte sind Stationsmittel über 30 Jahre.

Gegenprobe · Niveau statt Veränderung

Die wärmsten Städte sind nicht die, die sich am stärksten erwärmt haben

Heute am wärmsten misst Freiburg im Breisgau mit 11,6 °C im Mittel von 1995–2024, am kühlsten Hof mit 7,9 °C. Diese Spanne von rund 3,7 K zwischen Rheinebene und Mittelgebirge ist größer als alles, was sich in 30 Jahren verändert hat — beides gleichzeitig zu lesen, ist der Punkt: Der Ort entscheidet über das Niveau, die Zeit über die Richtung.

Die fünf heute wärmsten und die fünf kühlsten Stationen des Vergleichs, mit ihrer Erwärmung
StadtBundeslandØ 1995–2024Erwärmung
Freiburg im BreisgauBaden-Württemberg11,6 °C+0,93 K
HeidelbergBaden-Württemberg11,4 °C+1,19 K
Ludwigshafen am RheinRheinland-Pfalz11,4 °C+1,19 K
MannheimBaden-Württemberg11,4 °C+1,19 K
Rüsselsheim am MainHessen11,2 °C+1,56 K
MemmingenBayern8,6 °C+0,96 K
KemptenBayern8,4 °C+1,52 K
SiegenNordrhein-Westfalen8,1 °C+1,27 K
Villingen-SchwenningenBaden-Württemberg8,0 °C+1,31 K
HofBayern7,9 °C+1,56 K

⚠ Die Höhenlage der Station entscheidet über das Niveau: Die Rheinebene liegt gut 100 Meter über dem Meer, Mittelgebirgsstädte mehrere hundert Meter höher. Das ist Geografie, kein Klimasignal.

Zahlen einordnen

Was diese Erwärmung zeigt — und was nicht

Was die Zahl zeigt

Verglichen werden zwei Klimaperioden von je 30 Jahren an derselben Messstation: 1961–1990 — die Referenzperiode der Weltorganisation für Meteorologie — und 1995–2024, die letzten 30 abgeschlossenen Jahre. Die Differenz ist die Erwärmung dieser Station, angegeben in Kelvin, weil sie ein Unterschied ist und kein Messwert. 30 Jahre sind kein willkürliches Fenster: Sie glätten einzelne heiße und kalte Jahre so weit heraus, dass übrig bleibt, was man Klima nennt.

Wie du sie liest

Die Karte zeigt Veränderung, nicht Wärme. Ein dunkles Land ist nicht das wärmste, sondern das mit dem größten Zuwachs — Hof liegt mit 7,9 °C bis heute unter dem Schnitt der Vergleichsstädte und hat trotzdem am stärksten zugelegt. Die Spanne zwischen den Städten ist mit +0,79 K bis +1,56 K deutlich kleiner als der Unterschied im Niveau: Erwärmt hat es sich überall, nur verschieden schnell.

Wo die Grenze liegt

Das sind Stationswerte in und an Städten, kein Flächenmittel für Deutschland — das amtliche Gebietsmittel des DWD rechnet über die gesamte Landesfläche und liegt deshalb niedriger als die Zahlen hier. Ein Landeswert mittelt die Städte des Landes; Nordrhein-Westfalen bringt 23 davon mit, 4 Länder nur eine einzige — die Zahl steht deshalb an jedem Landeswert. Saarland bleibt grau: dort gibt es keine Station, die beide Klimaperioden durchgehend abdeckt. Und Stationen wandern: Über Jahrzehnte wechselten Messgeräte und teils Standorte, was eine einzelne Reihe um Zehntelgrade verschieben kann. Das Muster über 74 Städte trägt das, eine einzelne Stadt für sich weniger.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie stark hat sich Deutschland erwärmt?

Im Vergleich der Klimaperioden 1961–1990 und 1995–2024 sind die deutschen DWD-Stationsreihen um +1,23 K wärmer geworden — von 8,9 °C auf 10,1 °C im Jahresmittel. Das ist das Mittel über 74 Städte mit durchgehender Messreihe; einzeln liegen sie zwischen +0,79 K und +1,56 K.

Warum steht hier Kelvin und nicht Grad Celsius?

Weil es ein Unterschied ist, keine Temperatur. „11 °C“ ist ein Messwert, „+1,3 K“ ein Abstand zwischen zwei Werten. In der Größe sind Kelvin und Grad Celsius identisch — ein Kelvin Unterschied ist ein Grad Unterschied. Die Schreibweise macht nur klar, dass hier niemand behauptet, es seien irgendwo 1,3 Grad.

Ist das der amtliche Wert des Deutschen Wetterdienstes?

Nein — es ist dieselbe Datenquelle, aber eine andere Rechnung. Der DWD berechnet sein Gebietsmittel aus einem Raster über die gesamte Landesfläche, inklusive Mittelgebirgen und dünn besiedelten Räumen. Hier stehen Stationen in und an Städten; das Niveau liegt dadurch höher. Vergleichbar ist die Veränderung, und die fällt in beiden Rechnungen ähnlich aus.

Warum erwärmen sich manche Städte stärker als andere?

Dahinter stecken drei Ursachen, die sich mit diesen Daten nicht sauber trennen lassen: das großräumige Klimasignal, das lokale Umfeld der Station (eine Stadt, die um ihre Station herum gewachsen ist, misst zusätzlich den Wärmeinsel-Effekt) und Wechsel von Messgerät oder Standort. Deshalb ist die Spanne von +0,79 K bis +1,56 K zwischen den Städten mit Vorsicht zu lesen — belastbar ist, dass keine einzige Station kälter geworden ist.

Warum fehlt Saarland auf der Karte?

Für den Vergleich braucht eine Stadt eine Station, die in beiden Klimaperioden fast durchgehend gemessen hat — mindestens 28 der jeweils 30 Jahre. Wo keine Station diese Bedingung erfüllt, bleibt das Land grau, statt einen Wert aus zwei Jahrzehnten Lücke zu behaupten. Die aktuellen Jahreswerte der dortigen Städte stehen trotzdem auf den Temperatur-Seiten.

Das fragen sich viele als Nächstes

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