UNESCO-Welterbe · Niedersachsen
Dom und Michaeliskirche in Hildesheim: UNESCO-Welterbe seit 1985
Die Dom und Michaeliskirche in Hildesheim steht seit 1985 auf der Welterbeliste der UNESCO. Die Stätte liegt in Niedersachsen, Ausgangspunkt für einen Besuch ist Hildesheim. Zwei Kirchen der ottonischen Zeit um 1000 — mit der Bernwardstür und der Christussäule, den frühesten monumentalen Bronzegüssen des Mittelalters.
Warum die Dom und Michaeliskirche in Hildesheim Welterbe ist
Der Titel hängt nicht an Alter oder Schönheit, sondern an den Kriterien der Welterbekonvention. Für diese Stätte hat das Komitee 3 davon festgestellt.
- (i)ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft
- (ii)zeigt einen bedeutenden Austausch menschlicher Werte — in Architektur, Technik, Städtebau oder Landschaftsgestaltung
- (iii)ein einzigartiges Zeugnis einer kulturellen Tradition oder einer untergegangenen Kultur
⚠ Die Kriterientexte sind hier auf einen Satz gekürzt. Maßgeblich ist der Wortlaut der Richtlinien für die Durchführung des Welterbeübereinkommens.
Die Eckdaten auf einen Blick
Was von der UNESCO stammt und was unsere eigene Zuordnung ist, steht in der Zeile selbst.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Art | Weltkulturerbe (UNESCO) |
| Auf der Liste seit | 1985 |
| Aufnahmekriterien | (i), (ii) und (iii) (UNESCO) |
| Bundesland | Niedersachsen |
| Orte | Hildesheim |
| Umfang | 2 Bestandteile |
| Weitere Staaten | keine — die Stätte liegt allein in Deutschland |
| Kategorie | Kirchen & Dome (eigene Zuordnung) |
| Epoche | Mittelalter — etwa 500 bis 1500 (eigene Zuordnung) |
| Kartenpunkt | Hildesheimer Dom · 52.1490, 9.9470 |
⚠ Der Kartenpunkt ist ein Orientierungspunkt auf einen von mehreren Bestandteilen, keine Grenze des Schutzgebiets. Bestand: 48. Sitzung des Welterbekomitees, Busan (Republik Korea), 19.–29. Juli 2026.
Welterbe im Umkreis
Luftlinie zwischen den Kartenpunkten, nicht Fahrstrecke — eine Fahrzeit hinge an Straßennetz und Verkehr, und dafür haben wir keine Quelle.
| Stätte | km Luftlinie | Bundesland | Seit |
|---|---|---|---|
| Fagus-Werk in Alfeld | 20 | Niedersachsen | 2011 |
| Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft | 44 | Niedersachsen | 1992 |
| Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey | 56 | Nordrhein-Westfalen | 2014 |
| Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg | 91 | Sachsen-Anhalt | 1994 |
| Bergpark Wilhelmshöhe | 100 | Hessen | 2013 |
⚠ Zwei Stätten können näher beieinander liegen, als die Punkte zeigen: Bei mehrteiligen Stätten steht der Punkt auf einem Einzelobjekt, andere Bestandteile liegen woanders.
Dom und Michaeliskirche in Hildesheim einordnen
Die Eckdaten der Einschreibung: Jahr, Aufnahmekriterien, Bundesland und Ort — dazu ein Kartenpunkt und der direkte Weg zu Google Maps.
Die Aufnahmekriterien (i) bis (x) sind der eigentliche Grund für den Titel. Sie sagen, worin der außergewöhnliche universelle Wert liegt — nicht, wie schön oder wie alt etwas ist. Die Stätte besteht aus 2 Bestandteilen; der Kartenpunkt zeigt auf Hildesheimer Dom und damit auf einen davon, nicht auf die ganze Stätte.
Zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungen und Barrierefreiheit steht hier nichts: Das ändert sich zu schnell für eine Seite, die jede Angabe belegen will. Kategorie und Epoche sind unsere Zuordnung und kein UNESCO-Merkmal.
Kurz beantwortet
Seit wann ist die Dom und Michaeliskirche in Hildesheim UNESCO-Welterbe?
Seit 1985. Eingeschrieben wurde die Stätte unter den Kriterien (i), (ii) und (iii) als Weltkulturerbe.
Wo liegt die Dom und Michaeliskirche in Hildesheim?
In Niedersachsen, genauer in Hildesheim. Auf dieser Seite gibt es einen Link, der die Stätte direkt in Google Maps öffnet.
Was sollte man über die Dom und Michaeliskirche in Hildesheim wissen?
Der „Tausendjährige Rosenstock“ an der Apsis des Doms trieb 1945 aus den Trümmern neu aus.
