Welcher Name war 2025 der beliebteste in Deutschland?
Sophia/Sofia bei den Mädchen und Noah bei den Jungen. Sophia/Sofia kam auf 1,33 % aller weiblichen Erstnamen, Noah auf 1,48 % aller männlichen.
Wie sieht die Top 10 2025 aus?
Mädchen: Sophia/Sofia, Emma, Emilia, Mia, Lina, Ella, Hanna/Hannah, Klara/Clara, Mila, Lia/Liah. Jungen: Noah, Mat(h)eo/Matt(h)eo, Theo, Leo, Emil, Leon, Elias, Paul, Luca/Luka, Henry/Henri.
Wer erhebt die beliebtesten Vornamen — und ist das amtlich?
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wertet die Listen seit 1977 aus. Amtlich ist das nicht: Die Statistischen Ämter führen zu Vornamen keine Statistik. Die Standesämter melden freiwillig — 749 von ihnen für den Jahrgang 2025, mit über 830.000 Einzelnamen und nach GfdS-Angabe rund 91 % aller vergebenen Vornamen.
Warum steht hier „Sophia/Sofia“ als ein einziger Name?
Weil die GfdS Schreibvarianten zu Namensgruppen zusammenfasst. Ein Rang gibt deshalb nie die Häufigkeit einer einzelnen Schreibweise an — getrennt gezählt sähe die Reihenfolge anders aus.
Was ist der Unterschied zwischen Erstname und allen Vornamen?
Diese Seite zeigt Erstnamen, also den ersten eingetragenen Vornamen. Die GfdS führt daneben eine zweite Liste über alle Vornameneintragungen inklusive Zweit- und Drittnamen. Dort liegen andere Namen vorn, weil Namen wie Marie oder Maria besonders oft als Folgename vergeben werden.
Warum sind ältere Jahrgänge hier kürzer als der aktuelle?
Frei veröffentlicht ist je Jahrgang nur die Spitzengruppe; die vollständige Top 200 verkauft die GfdS als PDF. Statt Ränge zu schätzen, zeigt diese Seite je Jahr nur so viele Plätze, wie belegt sind — für 2021 etwa nur Platz 1.
Wie stark hat sich die Rangliste gegenüber 2024 verändert?
Wenig. Beide Spitzenplätze sind unverändert, die Bewegung findet dahinter statt: Emma und Emilia haben bei den Mädchen die Plätze getauscht, bei den Jungen ist Theo nach vorn gerückt.