Bildung & Schule · Schülerinnen und Schüler

Schülerzahlen in Deutschland: 11,5 Millionen

Im Schuljahr 2025/2026 gehen rund 11,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland zur Schule — 84.300 mehr als im Jahr davor und der 4. Anstieg in Folge. Auf allgemeinbildende Schulen entfallen 9 Millionen, auf berufliche 2,3 Millionen. Unterrichtet werden sie an 32.836 allgemeinbildenden Schulen von 752.100 Lehrkräften — von denen 35,4 % fünfzig Jahre oder älter sind.

11,5 MillionenSchuljahr 2025/2026
32.836allgemeinbildende Schulen · 2024/2025
Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens. Amtlich auf 0,1 Millionen gerundet veröffentlicht — deshalb steht auf dieser Seite keine Summen- und keine Differenzspalte.
4. Anstieg in Folge84.300 mehr als im Vorjahr752.100 Lehrkräfte
Der Engpass steckt woanders

35,4 % der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen sind 50 Jahre oder älter, nur 20,3 % sind unter 35. Die Schülerzahl steigt also gegen eine alternde Belegschaft an.

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Grafik · 2020/2021 bis 2025/2026

0,6 Millionen mehr in 5 Schuljahren

Lange galt der Rückgang als ausgemacht — tatsächlich steigt die Schülerzahl im 4. Jahr in Folge, zuletzt um 84.300 Personen. Zuwanderung und die geburtenstärkeren Jahrgänge vor 2022; in Bayern kommt die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium hinzu, dort stieg die Schülerzahl mit 2,9 % am stärksten.

Kurzfassung: Säulen der Gesamtzahl in Millionen, von 10,9 (2020/2021) auf 11,5 (2025/2026).

25/202611,5 Mio.

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Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Schuljahr 2020/2021 bis 2025/2026Säulen der Gesamtzahl in Millionen, von 10,9 (2020/2021) auf 11,5 (2025/2026).0 Mio.2 Mio.4 Mio.6 Mio.8 Mio.10 Mio.12 Mio.10,9 Mio.20/202121/202222/202323/202424/202511,5 Mio.25/2026
Schülerinnen und Schüler je Schuljahr, insgesamt und nach Schulbereich
Schuljahrinsgesamtallgemeinbildende Schulenberufliche Schulen
2025/202611,5 Mio.9 Mio.2,3 Mio.
2024/202511,4 Mio.nicht ausgewiesennicht ausgewiesen
2023/202411,2 Mio.8,8 Mio.2,3 Mio.
2022/202311,1 Mio.8,7 Mio.2,3 Mio.
2021/202210,9 Mio.8,4 Mio.2,3 Mio.
2020/202110,9 Mio.8,4 Mio.2,4 Mio.

Die Schülerzahlen sind amtlich auf 0,1 Millionen gerundet veröffentlicht. Daraus folgen zwei Dinge, die auf dieser Seite ausdrücklich stehen: Die Spalten summieren sich nicht (in der Gesamtzahl stecken zusätzlich die Schulen des Gesundheitswesens, die getrennt nicht ausgewiesen sind), und die amtliche Veränderungsrate lässt sich aus zwei gerundeten Jahreswerten nicht nachrechnen. Deshalb gibt es hier keine Differenzspalte.

Im Schuljahr 2025/2026 bleiben zwischen der Gesamtzahl und den beiden ausgewiesenen Bereichen 0,2 Millionen — das sind die Schulen des Gesundheitswesens plus Rundung. Für 2024/2025 liegt die Aufteilung nicht vor; wir tragen nach, was veröffentlicht ist, statt sie zu schätzen.

⚠ Vorläufige Ergebnisse der Schnellmeldung, Null-Baseline. Alle Werte sind amtlich auf 0,1 Millionen gerundet veröffentlicht: Die Spalten summieren sich deshalb nicht, und die amtliche Veränderungsrate lässt sich aus zwei gerundeten Jahreswerten nicht nachrechnen. Aus demselben Grund zeigt die Grafik Niveaus und keine Zuwächse.

Grafik · Schuljahr 2024/2025

Gut jede achte allgemeinbildende Schule ist in freier Trägerschaft

32.836 allgemeinbildende Schulen gab es im Schuljahr 2024/2025, davon rund 3.800 in freier Trägerschaft — 12 %. Das ist der Anteil an den Schulen, nicht an den Schülerinnen und Schülern: Private Schulen sind im Schnitt kleiner, der Schüleranteil liegt darunter.

Kurzfassung: Zwei Balken: 29.036 öffentliche allgemeinbildende Schulen und rund 3.800 in freier Trägerschaft.

öffentliche Schulen
29.036
Schulen in freier Trägerschaft
3.800

Der Anteil von 12 % ist der amtlich veröffentlichte Wert. Er wird hier NICHT aus den beiden Zahlen daneben nachgerechnet: Die 3.800 sind selbst gerundet, aus ihnen ergäben sich 11,6 % — ein Widerspruch, den niemand auflösen könnte.

„Frei“ heißt nicht „ohne Staat“: Schulen in freier Trägerschaft sind nach Art. 7 Abs. 4 Grundgesetz zugelassen und werden von den Ländern erheblich mitfinanziert — dieselben Länder, die auch die öffentlichen Schulen tragen. Das Sonderungsverbot desselben Artikels verbietet ihnen, Kinder nach den Besitzverhältnissen der Eltern auszuwählen. In der Kennzahl Ausgaben je Schülerin und Schüler tauchen sie trotzdem nicht auf: Sie erfasst ausschließlich öffentliche Schulen.

⚠ Nur allgemeinbildende Schulen — berufliche Schulen werden getrennt gezählt und sind hier nicht enthalten. Der Anteil von 12 % ist der amtlich veröffentlichte Wert und wird nicht aus den beiden Zahlen daneben nachgerechnet: Die rund 3.800 sind selbst gerundet.

Grafik · Schuljahr 2024/2025

Mehr als jede dritte Lehrkraft ist 50 oder älter — nur jede fünfte unter 35

35,4 % der 752.100 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen waren im Schuljahr 2024/2025 fünfzig Jahre oder älter, 10,0 % sogar sechzig und älter. Unter 35 waren nur 20,3 %. Das ist der eigentliche Engpass: Die Schülerzahl steigt gegen eine Belegschaft an, deren größte Gruppe auf den Ruhestand zugeht.

Kurzfassung: Balken je Altersgruppe: unter 35 Jahre 20,3 %, 35 bis 49 Jahre 44,3 %, 50 bis 59 Jahre 25,4 %, 60 Jahre und älter 10,0 %.

unter 35 Jahre
20,3 %
35 bis 49 Jahre
44,3 %
50 bis 59 Jahre
25,4 %
60 Jahre und älter
10,0 %

Die Gruppe „35 bis 49 Jahre“ ist kein veröffentlichter Wert, sondern der Rest aus den gezeigten Anteilen: 100 % minus 20,3 % minus 35,4 %. Sie wird gerechnet und nicht geschätzt, damit die vier Balken zusammen die ganze Belegschaft ergeben.

Kopfzahl, keine StellenEine Kopfzahl, keine Vollzeitäquivalente: Bei einer Teilzeitquote von 43,9 % ist die Zahl der Personen deutlich höher als das geleistete Unterrichtsvolumen. Wer aus 752.100 Lehrkräften und 9,0 Millionen Schülerinnen und Schülern eine Klassengröße ableitet, rechnet falsch.

Die Teilzeitquote ist im Schuljahr 2024/2025 auf 43,9 % gestiegen — nach 43,1 % im Jahr davor und damit auf einem Höchststand. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist dabei größer als jede Veränderung über die Zeit: 51,4 % der Lehrerinnen arbeiten in Teilzeit, aber nur 23,3 % der Lehrer. Für die Personalplanung ist das die entscheidende Größe — eine zusätzlich eingestellte Person bringt im Schnitt deutlich weniger als eine volle Stelle Unterricht. Rechnerisch kommen auf eine Lehrkraft 12 Lernende; eine Klassengröße ist das ausdrücklich nicht.

Anteil der Lehrkräfte ab 50 Jahren — die belegten Eckwerte, keine vollständige Rangliste
BundeslandLehrkräfte ab 50 Jahren 2024/2025Einordnung
Sachsen-Anhalt50,7 %höchste belegte Werte
Mecklenburg-Vorpommern46,8 %höchste belegte Werte
Bremen30,0 %niedrigste belegte Werte
Saarland28,6 %niedrigste belegte Werte
Was hier fehltVier von sechzehn Ländern — die vollständige Ländertabelle steht nur im Statistischen Bericht, der aus dieser Arbeitsumgebung nicht abrufbar war. Deshalb stehen hier Eckwerte und keine Rangliste, und deshalb gibt es zu dieser Kennzahl weder Karte noch Direktsuche.

⚠ Kopfzahlen, keine Vollzeitäquivalente — bei einer Teilzeitquote von 43,9 % steht dahinter deutlich weniger Unterrichtsvolumen. Nur allgemeinbildende Schulen. Die Verhältniszahl „Lernende je Lehrkraft“ verbindet zwei verschiedene Schuljahre (2025/2026 und 2024/2025) und ist keine Klassengröße. Die vier Länderwerte sind Eckwerte und ausdrücklich keine Rangliste: Zwischen dem zweithöchsten und dem zweitniedrigsten liegen zwölf nicht belegte Länder, deshalb steht hier weder Karte noch Direktsuche.

Zusammenhang

11,5 Millionen Lernende × 10.500 € je Kopf

Die beiden Kennzahlen dieser Familie hängen zusammen, aber nicht so, wie es zunächst aussieht. Die Ausgaben je Schülerin und Schüler sind ein Quotient: Sie steigen, wenn mehr Geld fließt — und sie sinken, wenn mehr Kinder da sind. Weil die Schülerzahl seit 4 Jahren wächst, muss ein Bildungshaushalt bereits wachsen, um denselben Betrag je Kopf zu halten. 2024 lag dieser Betrag bei 10.500 € an öffentlichen Schulen.

Umgekehrt gilt: Die beiden Zahlen lassen sich nicht miteinander multiplizieren. Die Ausgaben je Kopf beziehen sich auf öffentliche Schulen und ein Rechnungsjahr, die Schülerzahl auf alle Schulen und ein Schuljahr — beides zusammen ergäbe eine Summe, die in keiner Statistik steht. Wie viel Deutschland insgesamt für Bildung ausgibt, steht als eigene Gesamtrechnung auf der Seite zu den Bildungsausgaben.

⚠ Zwei Erhebungen mit verschiedenen Bezugszeiträumen: Schülerzahlen zum Schuljahr 2025/2026, Ausgaben je Kopf für das Rechnungsjahr 2024. Sie stehen hier nebeneinander, um den Zusammenhang zu erklären — verrechnet werden sie ausdrücklich nicht.

Zahlen einordnen

Wie diese Zahlen zustande kommen

Was die Zahl zeigt

Die Statistischen Ämter der Länder zählen zu jedem Schuljahresbeginn, wer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet wird; das Statistische Bundesamt führt die Meldungen als Schnellmeldung zusammen. Für 2025/2026 sind das 11,5 Millionen Lernende, 0,6 Millionen mehr als 2020/2021. Zuwanderung und die geburtenstärkeren Jahrgänge vor 2022; in Bayern kommt die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium hinzu, dort stieg die Schülerzahl mit 2,9 % am stärksten. Dazu kommen die Rahmenzahlen des Systems: 32.836 allgemeinbildende Schulen im Schuljahr 2024/2025, davon rund 3.800 in freier Trägerschaft, und 752.100 Lehrkräfte im Schuljahr 2024/2025.

Wie du sie liest

Alle Schülerzahlen sind amtlich auf 0,1 Millionen gerundet veröffentlicht, und daraus folgen zwei Dinge, die man sonst für Fehler hielte. Erstens summieren sich die Spalten nicht: In der Gesamtzahl stecken zusätzlich die Schulen des Gesundheitswesens, die getrennt nicht ausgewiesen sind. Zweitens lässt sich die amtliche Veränderungsrate aus zwei gerundeten Jahreswerten nicht nachrechnen — deshalb steht hier keine Differenzspalte, sondern der veröffentlichte Zuwachs von 84.300 Personen. Bei den Lehrkräften kommt eine fachliche Lesehilfe dazu: 752.100 ist eine Kopfzahl. Bei einer Teilzeitquote von 43,9 % steht dahinter deutlich weniger Unterrichtsvolumen, als die Zahl vermuten lässt.

Wo die Grenze liegt

Drei Dinge sagt diese Seite nicht. Erstens nichts über Unterrichtsausfall und Klassengröße: Dafür bräuchte man Vollzeitäquivalente und Stundentafeln, nicht Kopfzahlen — die Rechnung „Lernende geteilt durch Lehrkräfte“ ergibt eine Verhältniszahl, keine Klasse. Zweitens nichts über den Lehrkräftemangel als solchen: Wie viele Stellen unbesetzt sind und wie viele Personen ohne grundständige Lehramtsausbildung unterrichten, führt die amtliche Statistik in dieser Erhebung nicht. Drittens keinen Ländervergleich: Zur Altersstruktur sind hier vier von sechzehn Ländern belegt (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Saarland); die vollständige Ländertabelle stand beim Erstellen dieser Seite nicht zur Verfügung. Vier Werte sind eine Spannweite, keine Rangliste — deshalb gibt es hier weder Karte noch Direktsuche.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie viele Schüler gibt es in Deutschland?

Im Schuljahr 2025/2026 rund 11,5 Millionen — 9 Millionen an allgemeinbildenden und 2,3 Millionen an beruflichen Schulen, dazu die Schulen des Gesundheitswesens. Das sind 84.300 Personen oder 0,7 % mehr als im Vorjahr und der 4. Anstieg in Folge.

Warum steigen die Schülerzahlen, obwohl weniger Kinder geboren werden?

Weil die Zahl der Schulkinder von zwei Größen abhängt, nicht von einer. Zuwanderung und die geburtenstärkeren Jahrgänge vor 2022; in Bayern kommt die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium hinzu, dort stieg die Schülerzahl mit 2,9 % am stärksten. In die Schule kommen heute die Jahrgänge, die vor der Geburtenwende geboren wurden; sinkende Geburtenzahlen schlagen erst mit sechs Jahren Verzögerung auf die Einschulungen durch und noch später auf die weiterführenden Schulen.

Warum ergeben allgemeinbildende und berufliche Schulen zusammen nicht die Gesamtzahl?

Weil die Gesamtzahl zusätzlich die Schulen des Gesundheitswesens enthält — im Schuljahr 2025/2026 bleiben 0,2 Millionen Differenz. Dazu kommt die Rundung: Alle Werte sind auf 0,1 Millionen gerundet veröffentlicht, und drei gerundete Zahlen gehen selten glatt auf. Wir zeigen deshalb keine Summenspalte, statt eine Genauigkeit zu behaupten, die die Quelle nicht hergibt.

Wie viele Schulen gibt es in Deutschland?

Im Schuljahr 2024/2025 32.836 allgemeinbildende Schulen. Davon sind rund 3.800 in freier Trägerschaft — 12 % und damit gut jede achte; 29.036 sind öffentlich. Die beruflichen Schulen kommen dazu und werden getrennt gezählt.

Wie viele Lehrer gibt es und wie alt sind sie?

752.100 Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2024/2025. 35,4 % von ihnen waren fünfzig Jahre oder älter — 25,4 % zwischen 50 und 59, 10,0 % sechzig und älter. Unter 35 waren dagegen nur 20,3 %. Anders gesagt: Die Gruppe, die in den nächsten anderthalb Jahrzehnten in den Ruhestand gehen kann, ist rund 1,7-mal so groß wie die, die gerade erst angefangen hat.

Wie viele Schüler kommen auf eine Lehrkraft?

Rechnerisch 12 — 9 Millionen Lernende an allgemeinbildenden Schulen geteilt durch 752.100 Lehrkräfte. Das ist ausdrücklich KEINE Klassengröße: Die Lehrkräfte sind als Personen gezählt, nicht als Vollzeitstellen, und 43,9 % von ihnen arbeiten in Teilzeit. Außerdem stammen Zähler und Nenner aus zwei verschiedenen Schuljahren, weil die Lehrkräftezahlen später erscheinen.

Arbeiten Lehrkräfte häufiger in Teilzeit als früher?

Ja, die Quote steigt: 43,9 % im Schuljahr 2024/2025 nach 43,1 % im Jahr davor — ein Höchststand. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist dabei größer als jede Veränderung über die Zeit: 51,4 % der Lehrerinnen arbeiten in Teilzeit, aber nur 23,3 % der Lehrer. Für die Personalplanung ist das die entscheidende Größe — eine zusätzlich eingestellte Person bringt im Schnitt deutlich weniger als eine volle Stelle Unterricht.

Wie viele Kinder gehen auf eine Privatschule?

Gut jede achte allgemeinbildende Schule ist eine Schule in freier Trägerschaft: rund 3.800 von 32.836 im Schuljahr 2024/2025, also 12 %. Das ist der Anteil an den SCHULEN, nicht an den Schülerinnen und Schülern — private Schulen sind im Schnitt kleiner, der Schüleranteil liegt darunter. Der Anteil von 12 % ist der amtlich veröffentlichte Wert. Er wird hier NICHT aus den beiden Zahlen daneben nachgerechnet: Die 3.800 sind selbst gerundet, aus ihnen ergäben sich 11,6 % — ein Widerspruch, den niemand auflösen könnte.

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