Rechner · Wohnen & Miete

Mietbelastungs-Rechner

Deine Mietbelastungsquote ist die Kaltmiete geteilt durch dein Nettoeinkommen. Der Rechner zeigt sie für Kalt- und Warmmiete, sagt dazu, was danach im Monat übrig bleibt, und stellt deinen Quadratmeterpreis neben den örtlichen Mietspiegel. Wie sehr das am Ort hängt, zeigt dieselbe 70-m²-Wohnung bei 3.000 € Nettoeinkommen: in München 35,9 % des Einkommens, in Duisburg 14,5 %.

Die Miete ohne Betriebskosten — der Betrag, der im Mietvertrag als Grundmiete steht.

Betriebskosten und Heizung, also die Vorauszahlung neben der Kaltmiete. Sie gehen in die Warmmiete-Quote ein — die Größe, mit der die europäische Statistik rechnet.

Was allen im Haushalt zusammen monatlich zur Verfügung steht. Voreingestellt ist ein Rechenbeispiel, kein Durchschnittswert.

Nur für den Quadratmeter-Vergleich. Ohne Angabe rechnet die Quote trotzdem.

Durchschnitt des örtlichen Mietspiegels — ortsübliche Vergleichsmiete für Bestandswohnungen, keine Angebotsmiete aus Inseraten.

Mietbelastung (Kaltmiete)
35,9%

1.076,60 € Kaltmiete von 3.000,00 € Nettoeinkommen. Mit Nebenkosten sind es 35,9 % — danach bleiben 1.923,40 € im Monat.

Über der 30-%-Faustregel, aber unter der 40-%-Schwelle der europäischen Statistik. Die Faustregel ist keine Rechtsnorm.

Rechenweg von Einkommen und Miete zur Quote
Nettoeinkommen / Monat3.000,00 €
− Nettokaltmiete1.076,60 €
− Nebenkosten0,00 €
= zum Leben übrig1.923,40 €
Quote auf die Kaltmiete35,9 %
Quote auf die Warmmiete35,9 %

Was die Miete vom Einkommen übrig lässt

Der Balken teilt das Nettoeinkommen in die Warmmiete und den Rest. Der Rest ist die Zahl, die eine Quote allein nicht zeigt — und die den Unterschied macht.

  • Warmmiete
  • Rest des Einkommens

⚠ Ortsübliche Vergleichsmiete (Bestandsmieten, § 558 BGB), keine Angebotsmiete. Für 22 der 35 Städte ist der Durchschnitt eine Näherung aus einer Sekundärquelle und als vorläufig markiert. Keine Rechts- oder Mietberatung.

Mietspiegel-Vergleich

Liegt deine Miete über oder unter dem Ortsüblichen?

Dein Quadratmeterpreis neben dem Durchschnitt des örtlichen Mietspiegels. Der Mietspiegel misst laufende Verträge — was gerade inseriert wird, liegt fast überall darüber.

Deine Wohnung kostet 15,38 € je Quadratmeter und liegt damit genau auf dem Mietspiegel-Schnitt von München (15,38 €).

Deine Miete gegen den Mietspiegel-Durchschnitt der gewählten Stadt
Deine Kaltmiete je m²15,38 €
Mietspiegel-Schnitt München15,38 €
Deine Fläche zum Schnitt1.076,60 €
Unterschied zu deiner Miete0,00 €

⚠ Der Stadtdurchschnitt ist ein Mittel über alle Baualter, Größen und Lagen. Für die ortsübliche Vergleichsmiete einer konkreten Wohnung gilt die Spannentabelle des Mietspiegels.

Maßstab · 35 Städte

Dieselbe Wohnung, andere Stadt — dieselbe Miete, andere Quote

Was deine Wohnfläche zum Mietspiegel-Schnitt jeder erfassten Stadt kostete und welchen Anteil deines Einkommens das wäre. Ein Prozentwert wird erst greifbar, wenn daneben steht, was er anderswo wäre.

Kaltmiete und Mietbelastungsquote je Stadt für die eingegebene Wohnfläche und das eingegebene Nettoeinkommen
Stadt€ / m²Kaltmiete für 70 m²Quote
München15,38 €1.076,60 €35,9 %
Darmstadt vorläufig12,40 €868,00 €28,9 %
Frankfurt am Main vorläufig11,50 €805,00 €26,8 %
Stuttgart vorläufig11,00 €770,00 €25,7 %
Freiburg im Breisgau10,81 €756,70 €25,2 %
Mainz vorläufig10,70 €749,00 €25,0 %
Karlsruhe vorläufig10,50 €735,00 €24,5 %
Wiesbaden vorläufig10,00 €700,00 €23,3 %
Hamburg9,94 €695,80 €23,2 %
Würzburg9,89 €692,30 €23,1 %
Augsburg9,80 €686,00 €22,9 %
Regensburg9,73 €681,10 €22,7 %
Nürnberg9,65 €675,50 €22,5 %
Mannheim9,19 €643,30 €21,4 %
Heidelberg vorläufig9,00 €630,00 €21,0 %
Hannover8,73 €611,10 €20,4 %
Potsdam vorläufig8,50 €595,00 €19,8 %
Oldenburg vorläufig8,30 €581,00 €19,4 %
Kiel vorläufig8,10 €567,00 €18,9 %
Lübeck vorläufig7,85 €549,50 €18,3 %
Berlin7,71 €539,70 €18,0 %
Aachen vorläufig7,50 €525,00 €17,5 %
Kassel vorläufig7,50 €525,00 €17,5 %
Dresden7,33 €513,10 €17,1 %
Mönchengladbach7,01 €490,70 €16,4 %
Essen vorläufig7,00 €490,00 €16,3 %
Wuppertal6,92 €484,40 €16,2 %
Bochum vorläufig6,90 €483,00 €16,1 %
Dortmund vorläufig6,90 €483,00 €16,1 %
Leipzig vorläufig6,90 €483,00 €16,1 %
Braunschweig vorläufig6,60 €462,00 €15,4 %
Erfurt vorläufig6,50 €455,00 €15,2 %
Bremen vorläufig6,40 €448,00 €14,9 %
Rostock vorläufig6,40 €448,00 €14,9 %
Duisburg vorläufig6,20 €434,00 €14,5 %

Sortiert nach Mietspiegel-Durchschnitt, teuerste Stadt zuerst. Zeilen über 40 % sind hervorgehoben — das ist die Grenze, ab der die europäische Statistik von Wohnkostenüberbelastung spricht. Der Schnitt über die erfassten Städte liegt bei 8,71 € je m²; das ist der Durchschnitt unserer Auswahl, nicht der Bundesdurchschnitt.

⚠ 22 der 35 Werte sind Näherungen aus Sekundärquellen und in der Tabelle als vorläufig markiert.

Alle 35 Städte mit Ranking und Direktsuche stehen im Mietspiegel-Vergleich. Warum die amtliche Mietbelastungsquote von dieser Rechnung abweicht, erklärt welche Erhebung was misst.

Zahlen einordnen

Wie dieser Rechner rechnet

Was die Zahl zeigt

Zwei Quoten und einen Restbetrag. Die erste Quote misst die Nettokaltmiete am Nettoeinkommen des Haushalts, die zweite die Warmmiete — also Kaltmiete plus Betriebskosten. Die zweite ist die Größe, die in der europäischen Statistik als Wohnkostenanteil geführt wird. Dazu kommt der Vergleich deines Quadratmeterpreises mit dem Durchschnitt des örtlichen Mietspiegels, also mit der ortsüblichen Vergleichsmiete für Bestandswohnungen.

Wie du sie liest

Die Quote allein sagt weniger, als sie zu sagen scheint, und deshalb steht der Restbetrag gleichberechtigt daneben: 30 % von 1.200 € lassen 840 € zum Leben, 30 % von 5.000 € lassen 3.500 €. Dieselbe Quote bedeutet in beiden Haushalten etwas völlig anderes. Zwei Marken helfen beim Einordnen, und sie haben sehr verschiedenes Gewicht: Die bekannten 30 % sind eine Faustregel aus der Bonitätsprüfung und stehen in keinem Gesetz. Die 40 % sind dagegen eine Definition — ab dieser Grenze zählt die EU-Statistik einen Haushalt als wohnkostenüberbelastet.

Wo die Grenze liegt

Der Rechner sagt nicht, ob deine Miete zulässig ist. Der Mietspiegel-Durchschnitt ist ein Mittel über die ganze Stadt; die ortsübliche Vergleichsmiete deiner konkreten Wohnung hängt an Baujahr, Größe, Lage und Ausstattung und steht in der Spannentabelle des Mietspiegels, nicht in einem Stadtdurchschnitt. Für einen Teil der erfassten Städte ist der Wert zudem eine Näherung aus einer Sekundärquelle — diese Zeilen sind als vorläufig markiert. Ebenfalls nicht abgebildet: die amtliche Mietbelastungsquote für Land und Bund (sie stammt aus dem vierjährlichen Mikrozensus-Zusatzprogramm Wohnen, das wir nicht führen), Wohngeld, Kosten der Unterkunft nach SGB II und Mietpreisbremse. Keine Rechtsberatung — bei einer Rüge gegen eine Mieterhöhung zählt die Spanne des Mietspiegels und nicht dieser Durchschnitt.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie berechnet man die Mietbelastungsquote?

Miete geteilt durch das monatliche Nettoeinkommen des Haushalts, mal hundert. Entscheidend ist, welche Miete du einsetzt: Mit der Nettokaltmiete kommt eine kleinere Zahl heraus als mit der Warmmiete. Die europäische Statistik rechnet mit den gesamten Wohnkosten, also einschließlich Betriebskosten und Heizung — deshalb weist der Rechner beide Quoten getrennt aus.

Sind 30 % Miete vom Einkommen zu viel?

Die 30-%-Regel ist eine Faustregel, keine Rechtsnorm — sie stammt aus der Bonitätsprüfung von Vermietern und Banken und steht in keinem Gesetz. Ob sie passt, hängt am absoluten Betrag: Wer nach der Miete 3.500 € übrig hat, lebt anders als jemand mit 840 €, obwohl beide bei 30 % liegen. Deshalb zeigt der Rechner immer beides — die Quote und den Betrag, der bleibt.

Ab wann gilt ein Haushalt als überlastet?

Die europäische Statistik zieht die Grenze bei 40 %: Wer mehr als 40 % seines verfügbaren Einkommens für Wohnkosten aufwendet, gilt als wohnkostenüberbelastet. Das ist eine statistische Definition und keine Anspruchsgrenze — aus dem Überschreiten folgt kein Anspruch auf Wohngeld oder eine andere Leistung. Welche Erhebung dahintersteht und warum ihre Zahlen von anderen amtlichen Zahlen abweichen, steht auf der Methodik-Seite.

Warum weicht meine Miete so stark vom Mietspiegel ab?

Weil der Stadtdurchschnitt Bestandsmieten misst und nicht das, was gerade inseriert wird. Der Mietspiegel bildet die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558 BGB ab, also die Mieten laufender Verträge der letzten Jahre. Neuvermietungen liegen fast überall darüber. Dazu kommt die Streuung innerhalb der Stadt: Baujahr, Größe, Lage und Ausstattung verschieben den Wert erheblich, und genau dafür hat jeder Mietspiegel eine Spannentabelle.

Wo ist die Miete am höchsten und am niedrigsten?

Von den 35 erfassten Städten liegt München mit 15,38 € je Quadratmeter vorn, am günstigsten ist Duisburg mit 6,20 €. Der Schnitt über alle erfassten Städte liegt bei 8,71 € — das ist der Durchschnitt der von uns erfassten Städte, nicht der Bundesdurchschnitt. Dieselbe 70-m²-Wohnung kostet damit nettokalt zwischen 434 € und 1.077 € im Monat.

Zählt das Kindergeld zum Nettoeinkommen?

Für diese Rechnung ja, wenn du es als Haushaltseinkommen betrachtest — der Rechner nimmt schlicht die Zahl, die du einträgst. In der amtlichen Statistik gehören staatliche Transfers zum verfügbaren Haushaltseinkommen, Kindergeld also eingeschlossen. Wichtig ist nur, dass du nicht mischst: Entweder rechnest du mit dem Einkommen aller Haushaltsmitglieder und der gesamten Miete, oder mit deinem Anteil an beidem.

Das fragen sich viele als Nächstes

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