Steuern & Abgaben · Grunderwerbsteuer
Grunderwerbsteuer Thüringen
Kaufpreises
So viel Grunderwerbsteuer fällt in Thüringen bei einem Kaufpreis von 400.000 € an — einmalig, aus Eigenkapital, zusätzlich zu Notar, Grundbuch und ggf. Makler.
Alle Nebenkosten berechnen →In Thüringen beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € Kaufpreis fallen also 20.000 € Grunderwerbsteuer an. Seit dem 1. Januar 2024 gilt dieser Satz — zuvor waren es 6,5 %, das Land hat ihn also gesenkt.
Grunderwerbsteuer in Thüringen nach Kaufpreis
Die Rechnung ist simpel: Kaufpreis × 5 %. Bewegliches Zubehör (z. B. eine mitgekaufte Einbauküche) lässt sich im Vertrag gesondert ausweisen und senkt die Bemessungsgrundlage.
| Kaufpreis | Rechnung | Grunderwerbsteuer |
|---|---|---|
| 200.000 € | 200.000 € × 5 % | 10.000 € |
| 300.000 € | 300.000 € × 5 % | 15.000 € |
| 400.000 € | 400.000 € × 5 % | 20.000 € |
| 500.000 € | 500.000 € × 5 % | 25.000 € |
Ohne gesondert ausgewiesenes Zubehör und ohne Ermäßigungen. Rechtsgrundlage: Thüringer Gesetz zur Regelung des Grunderwerbsteuersatzes (Beschluss 29.9.2023). Orientierung, keine Steuerberatung.
Thüringen im Vergleich zu den anderen Ländern
Die Grunderwerbsteuer reicht bundesweit von 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein). Thüringen liegt mit 5 % im Mittelfeld.
Zum 1. Januar 2024 hat Thüringen den Satz von 6,5 % auf 5 % gesenkt. Damit war es das erste Bundesland, das die Grunderwerbsteuer wieder gesenkt hat.
Alle 16 Länder mit Karte und Kostenmatrix stehen im Grunderwerbsteuer-Ländervergleich.
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5,0 %
rund 10 % unter dem Schnitt (5,6 %)
Grunderwerbsteuer in Thüringen: 5,0 %. Rang 11 von 16 — diesen Wert haben 5 Bundesländer gemeinsam, rund 10 % unter dem Schnitt (5,6 %). Zum Vergleich — höchster Wert: Brandenburg (6,5 %), niedrigster: Bayern (3,5 %).
Alle 16 Bundesländer als Liste
Landesweiter Steuersatz auf den Kaufpreis. Was du tatsächlich zahlst, hängt am beurkundeten Kaufpreis; Freibeträge gibt es nur in einzelnen Ländern und nur für bestimmte Fälle.
Wo die Zahl endet
Eine Zahl gilt so weit, wie ihre Quelle reicht.
Zitieren
Sören Striewski: „Grunderwerbsteuer Thüringen“. Klarbelegt, Stand 07/2026. https://klarbelegt.de/grunderwerbsteuer/thueringen
Der Stand ist der Stand der Daten, nicht der Tag deines Abrufs — deshalb stehen beide da. Wer den Wert selbst übernimmt, zitiert zusätzlich die amtliche Quelle: Sie steht mit Lizenz und Datum unter jeder Tabelle und jeder Grafik dieser Seite.
Wie du diese Zahl liest
Der Satz gilt für den Kauf von Grundstücken und Immobilien in diesem Bundesland. Die Steuer wird nach der notariellen Beurkundung vom Finanzamt festgesetzt; erst nach Zahlung erteilt es die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die kein Eigentumsübergang ins Grundbuch eingetragen wird.
Kaufpreis × Satz = Grunderwerbsteuer. Bewegliches Zubehör (z. B. mitgekaufte Einbauküche, Markise) lässt sich im Kaufvertrag gesondert ausweisen und mindert die Bemessungsgrundlage — sauber belegt ist das legal und spart bares Geld.
Der Prozentsatz ist verbindlich; unser Beispiel rechnet ohne gesondert ausgewiesenes Zubehör und ohne Ermäßigungen. Das ist eine Orientierung, keine Steuerberatung — der Bescheid deines Finanzamts ist maßgeblich.
Kurz beantwortet
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Thüringen?
5 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € sind das 20.000 € — bei 300.000 € entsprechend 15.000 €.
Wer legt den Satz in Thüringen fest?
Das Land selbst über ein eigenes Steuersatzgesetz (Thüringer Gesetz zur Regelung des Grunderwerbsteuersatzes (Beschluss 29.9.2023)). Die Grundlage dafür ist Art. 105 Abs. 2a GG, der den Ländern seit 2006 die Satzhoheit gibt.
Hat sich der Satz in Thüringen zuletzt geändert?
Ja. Zum 1. Januar 2024 wurde er von 6,5 % auf 5 % gesenkt. Damit war das Land das erste, das die Grunderwerbsteuer wieder gesenkt hat.
Kommen zur Grunderwerbsteuer weitere Kaufnebenkosten?
Ja. Notar und Grundbuch schlagen als Faustregel mit rund 2 % zu Buche, ein Makler (falls beauftragt) mit einer verhandelbaren Käufercourtage, häufig rund 3,57 % inklusive Umsatzsteuer. Zusammen mit der Grunderwerbsteuer summieren sich die Nebenkosten oft auf 9–12 % des Kaufpreises — Geld, das zusätzlich zum Kaufpreis als Eigenkapital bereitstehen muss.