Steuern & Abgaben · Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuer Nordrhein-Westfalen

6,5% des
Kaufpreises
3 Prozentpunkte über dem bundesrechtlichen Regelsatz von 3,5 %. Das ist zugleich der höchste Satz in Deutschland.
Nordrhein-WestfalenLandesgesetz
Bei 400.000 € Kaufpreis
26.000 €

So viel Grunderwerbsteuer fällt in Nordrhein-Westfalen bei einem Kaufpreis von 400.000 € an — einmalig, aus Eigenkapital, zusätzlich zu Notar, Grundbuch und ggf. Makler.

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Aktuell · Stand 07/2026 · wir prüfen wieder am 15.01.2027Quelle (öffnet in neuem Tab)

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € Kaufpreis fallen also 26.000 € Grunderwerbsteuer an.

Rechenbeispiel · 6,5 %

Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen nach Kaufpreis

Die Rechnung ist simpel: Kaufpreis × 6,5 %. Bewegliches Zubehör (z. B. eine mitgekaufte Einbauküche) lässt sich im Vertrag gesondert ausweisen und senkt die Bemessungsgrundlage.

KaufpreisRechnungGrunderwerbsteuer
200.000 €200.000 € × 6,5 %13.000 €
300.000 €300.000 € × 6,5 %19.500 €
400.000 €400.000 € × 6,5 %26.000 €
500.000 €500.000 € × 6,5 %32.500 €

Ohne gesondert ausgewiesenes Zubehör und ohne Ermäßigungen. Rechtsgrundlage: Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer (NRW). Orientierung, keine Steuerberatung.

Im Ländervergleich

Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den anderen Ländern

Die Grunderwerbsteuer reicht bundesweit von 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein). Nordrhein-Westfalen liegt mit 6,5 % am oberen Ende der Skala.

Kurzfassung: Grunderwerbsteuersätze aller 16 Bundesländer 2026 — Nordrhein-Westfalen hervorgehoben. Fünf verschiedene Sätze von 3,5 % bis 6,5 %.

Nordrhein-Westfalen
6,5 %
Saarland
6,5 %
Berlin
6,0 %
Hessen
6,0 %
Bremen
5,5 %
Hamburg
5,5 %
Sachsen
5,5 %
Bayern
3,5 %

Alle 16 Länder mit Karte und Kostenmatrix stehen im Grunderwerbsteuer-Ländervergleich.

Direktsuche · 16 Bundesländer

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Nordrhein-WestfalenRang 1 von 16 — diesen Wert haben 4 Bundesländer gemeinsam

6,5 %

rund 17 % über dem Schnitt (5,6 %)

Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen: 6,5 %. Rang 1 von 16 — diesen Wert haben 4 Bundesländer gemeinsam, rund 17 % über dem Schnitt (5,6 %). Das ist der höchste erfasste Wert — am niedrigsten liegt Bayern (3,5 %).

Alle 16 Bundesländer als Liste

Landesweiter Steuersatz auf den Kaufpreis. Was du tatsächlich zahlst, hängt am beurkundeten Kaufpreis; Freibeträge gibt es nur in einzelnen Ländern und nur für bestimmte Fälle.

Wo die Zahl endet

Eine Zahl gilt so weit, wie ihre Quelle reicht.

Sören Striewski hat diese Zahl eingelesen und gegen die Quelle geprüft.Betreibt Klarbelegt allein · 205 Quellen, jede mit Prüftermin · Wie ich arbeite
Zitieren

Sören Striewski: „Grunderwerbsteuer Nordrhein-Westfalen“. Klarbelegt, Stand 07/2026. https://klarbelegt.de/grunderwerbsteuer/nordrhein-westfalen

Der Stand ist der Stand der Daten, nicht der Tag deines Abrufs — deshalb stehen beide da. Wer den Wert selbst übernimmt, zitiert zusätzlich die amtliche Quelle: Sie steht mit Lizenz und Datum unter jeder Tabelle und jeder Grafik dieser Seite.

Zahlen einordnen

Wie du diese Zahl liest

Was die Zahl zeigt

Der Satz gilt für den Kauf von Grundstücken und Immobilien in diesem Bundesland. Die Steuer wird nach der notariellen Beurkundung vom Finanzamt festgesetzt; erst nach Zahlung erteilt es die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die kein Eigentumsübergang ins Grundbuch eingetragen wird.

Wie du sie liest

Kaufpreis × Satz = Grunderwerbsteuer. Bewegliches Zubehör (z. B. mitgekaufte Einbauküche, Markise) lässt sich im Kaufvertrag gesondert ausweisen und mindert die Bemessungsgrundlage — sauber belegt ist das legal und spart bares Geld.

Wo die Grenze liegt

Der Prozentsatz ist verbindlich; unser Beispiel rechnet ohne gesondert ausgewiesenes Zubehör und ohne Ermäßigungen. Das ist eine Orientierung, keine Steuerberatung — der Bescheid deines Finanzamts ist maßgeblich.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen?

6,5 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € sind das 26.000 € — bei 300.000 € entsprechend 19.500 €.

Wer legt den Satz in Nordrhein-Westfalen fest?

Das Land selbst über ein eigenes Steuersatzgesetz (Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer (NRW)). Die Grundlage dafür ist Art. 105 Abs. 2a GG, der den Ländern seit 2006 die Satzhoheit gibt.

Kommen zur Grunderwerbsteuer weitere Kaufnebenkosten?

Ja. Notar und Grundbuch schlagen als Faustregel mit rund 2 % zu Buche, ein Makler (falls beauftragt) mit einer verhandelbaren Käufercourtage, häufig rund 3,57 % inklusive Umsatzsteuer. Zusammen mit der Grunderwerbsteuer summieren sich die Nebenkosten oft auf 9–12 % des Kaufpreises — Geld, das zusätzlich zum Kaufpreis als Eigenkapital bereitstehen muss.

Das fragen sich viele als Nächstes

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