Rechner · Arbeit & Gehalt

Stundenlohn-Rechner

Teile dein Monatsbrutto durch die Monatsstunden — und die sind nicht Wochenstunden mal vier, sondern mal 13 geteilt durch 3. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,33 Stunden im Monat, nicht 160. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 13,90 € je Stunde.

§ 1 MiLoG · brutto

Was deine Arbeitsstunde wirklich wert ist

Gib dein Monatsbrutto und deine Wochenstunden ein — oder rechne aus einem Stundenlohn das Monatsgehalt hoch.

Was hast du?

Die vertraglich vereinbarte Zeit, nicht die tatsächlich geleistete.

Stundenlohn
20,19€ / Stunde

40,0 Wochenstunden sind 173,33 Monatsstunden (Wochenstunden × 13 ÷ 3).

Aufschlüsselung des Ergebnisses
Monatsstunden173,33
Stundenlohn20,19 €
Monatsbrutto3.500,00 €
Jahresbrutto42.000,00 €
Tagesbrutto bei 5 Tagen161,54 €

⚠ Der Rechner arbeitet mit Bruttowerten. Was nach Steuern und Sozialabgaben bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab — dafür ist der Brutto-Netto-Rechner da.

Beispiele · gerechnet

Stundenlohn bei 3.500 € brutto und wechselnder Wochenarbeitszeit

Dieselbe Summe, andere Stundenzahl — der Stundenlohn verschiebt sich stärker, als die meisten erwarten.

Stundenlohn bei 3.500 € brutto und wechselnder Wochenarbeitszeit
WochenstundenStundenlohn
20 Stunden40,38 € / Stunde
25 Stunden32,31 € / Stunde
30 Stunden26,92 € / Stunde
35 Stunden23,08 € / Stunde
38,5 Stunden20,98 € / Stunde
40 Stunden20,19 € / Stunde
Zahlen einordnen

Warum „mal vier“ beim Monat falsch ist

Was die Zahl zeigt

Den Bruttostundenlohn hinter einem Monatsgehalt — und umgekehrt das Monatsgehalt hinter einem Stundenlohn. Beides bezogen auf die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit.

Wie du sie liest

Ein Monat hat im Schnitt 4,33 Wochen, nicht vier. Deshalb rechnet man Wochenstunden × 13 ÷ 3: Bei 40 Stunden ergibt das 173,33 Monatsstunden. Wer stattdessen mit 160 rechnet, kommt auf einen um rund acht Prozent zu hohen Stundenlohn — und wundert sich, warum die Überstunde weniger einbringt als gedacht.

Wo die Grenze liegt

Der Rechner kennt nur Brutto. Er weiß nichts von Zuschlägen, Weihnachtsgeld, Sachbezügen oder unbezahlten Überstunden — und er sagt nicht, ob dein Vertrag den Mindestlohn einhält, wenn du regelmäßig länger arbeitest, als vereinbart ist. Genau dort entsteht die häufigste Unterschreitung.

Mindestlohn und seine Stufen →
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Warum 13 geteilt durch 3 und nicht mal 4,33?

Es ist dasselbe, nur ohne Rundungsfehler: 52 Wochen im Jahr geteilt durch 12 Monate ergibt 4,3333… Wochen. Der Bruch 13/3 trifft das exakt, die Dezimalzahl 4,33 nicht ganz. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,33 statt 173,20 Monatsstunden — auf ein Jahr gerechnet knapp eineinhalb Stunden Unterschied.

Gilt der Mindestlohn auch für Minijobs?

Ja. Der Mindestlohn gilt unabhängig davon, wie viel jemand arbeitet. Deshalb steigt die Minijob-Grenze automatisch mit: Sie ist als zehn Wochenstunden zum Mindestlohn definiert und liegt bei 603 € im Monat.

Ist im Stundenlohn der Urlaub enthalten?

Beim Monatsgehalt ja — es wird auch in Urlaubswochen weitergezahlt, der Stundenlohn aus dieser Rechnung ist also ein Durchschnitt über bezahlte und Urlaubszeit. Wer nach tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt wird, bekommt für den Urlaub eine gesonderte Urlaubsvergütung nach § 11 BUrlG.

Was ist mit Überstunden?

Der Stundenlohn hier ist die Grundlage dafür. Ob Überstunden zusätzlich vergütet werden, mit welchem Zuschlag und ob sie stattdessen in Freizeit ausgeglichen werden, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag — ein gesetzlicher Überstundenzuschlag existiert in Deutschland nicht.

Das fragen sich viele als Nächstes

Rechenstand

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