Rechner · Steuern

Homeoffice-Pauschale-Rechner

Für jeden Tag, an dem du überwiegend zu Hause arbeitest, kannst du 6 € absetzen — höchstens 210 Tage und 1.260 € im Jahr. Wirksam wird das aber erst oberhalb des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 1.230 €.

§ 4 Abs. 5 EStG · 6 € je Tag

Was die Tagespauschale tatsächlich bringt

Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wird ohnehin abgezogen — die Homeoffice-Pauschale wirkt nur, soweit sie ihn zusammen mit anderen Werbungskosten übersteigt.

Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Fortbildung, Beiträge zu Berufsverbänden.

Homeoffice-Pauschale
900,00€ Pauschale

270,00 € wirken über den Pauschbetrag hinaus und sparen dir rund 81,00 € Steuer.

Aufschlüsselung des Ergebnisses
Anerkannte Tage150 von 150
Pauschale (6 € je Tag)900,00 €
Weitere Werbungskosten600,00 €
Werbungskosten zusammen1.500,00 €
Steuerersparnis81,00 €

⚠ Die Steuerersparnis ist mit dem eingegebenen Grenzsteuersatz überschlagen. Für Tage, an denen du zusätzlich zur ersten Tätigkeitsstätte gefahren bist, gibt es die Tagespauschale nur, wenn dort dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Beispiele · gerechnet

Homeoffice-Pauschale nach Zahl der Tage

Der Deckel greift bei 210 Tagen — mehr als 1.260 € sind nicht möglich.

Homeoffice-Pauschale nach Zahl der Tage
Tage im HomeofficePauschale
50 Tage300,00 € Pauschale
100 Tage600,00 € Pauschale
150 Tage900,00 € Pauschale
210 Tage1.260,00 € Pauschale
250 Tage (gedeckelt)1.260,00 € Pauschale
Zahlen einordnen

Warum die Pauschale oft nichts bringt

Was die Zahl zeigt

Die Homeoffice-Pauschale für ein Steuerjahr, die Summe aller Werbungskosten und den Teil davon, der über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag liegt und damit tatsächlich Steuer spart.

Wie du sie liest

Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € wird jedem automatisch abgezogen — auch ohne einen einzigen Beleg. Die Homeoffice-Pauschale wirkt deshalb erst, wenn alle Werbungskosten zusammen diesen Betrag übersteigen. Bei 100 Homeoffice-Tagen sind das 600 €, was allein nicht reicht: Erst mit Fahrtkosten, Arbeitsmitteln oder Fortbildungen wird daraus eine Erstattung.

Wo die Grenze liegt

Die Tagespauschale deckt alle Kosten des häuslichen Arbeitens pauschal ab — Miete, Strom, Heizung und Internet werden daneben nicht mehr anerkannt. Wer ein echtes häusliches Arbeitszimmer hat, das den Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit bildet, kann stattdessen die tatsächlichen Kosten oder eine Jahrespauschale von 1.260 € ansetzen. Beides zusammen geht nicht.

Homeoffice-Pauschale im Detail →
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was zählt als Homeoffice-Tag?

Ein Tag, an dem die berufliche Tätigkeit überwiegend in der eigenen Wohnung ausgeübt wurde. Seit 2023 ist es unschädlich, wenn zusätzlich ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stand — nur an Tagen mit Fahrt zur ersten Tätigkeitsstätte gibt es die Pauschale in der Regel nicht.

Kann ich Homeoffice-Pauschale und Pendlerpauschale am selben Tag ansetzen?

Grundsätzlich nicht. Für denselben Tag gibt es entweder die Entfernungspauschale für die Fahrt zur Arbeit oder die Tagespauschale fürs Homeoffice. Eine Ausnahme gilt, wenn am Arbeitsort dauerhaft kein Arbeitsplatz zur Verfügung steht — etwa bei Lehrkräften.

Brauche ich ein separates Arbeitszimmer?

Nein, das ist der Kern der Regelung: Die Tagespauschale gibt es auch für den Küchentisch. Ein abgeschlossenes, nahezu ausschließlich beruflich genutztes Arbeitszimmer ist nur nötig, wenn man statt der Tagespauschale die höheren tatsächlichen Kosten geltend machen will.

Muss ich die Tage nachweisen?

Aufzeichnen ja, belegen in der Regel nein. Eine formlose Liste mit Datum reicht; das Finanzamt fragt sie nur bei Zweifeln an. Wer 210 Tage angibt und gleichzeitig eine hohe Entfernungspauschale, muss allerdings mit Rückfragen rechnen.

Das fragen sich viele als Nächstes

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